Christof says: "This is my life..."
Hallo! Ich bin 17 Jahre und zur Zeit besuche ich die 10. Klasse der Realschule in Memmingen. Meine Eltern kamen 1980 zum Glauben an Jesus Christus, deswegen habe ich schon früh von Gott gehört. Jeden Sonntag gingen wir in die Gemeinde, natürlich oft gegen meinen Willen. Jeden Sonntag „Sonntagsschule" und mit neun Jahren jeden zweiten Samstag in die Jungschar. Und ich habe doch so gerne Fußball gespielt, aber meine Eltern haben darauf bestanden. Man hat da auch öfters schöne Spiele gemacht und ich hatte dort auch relativ viele Freunde aber eine Andacht war halt auch immer dabei. Das war für mich immer der Teil, wo man brav sein und ruhig sitzen musste. Ob das immer geklappt hat, weiß ich jetzt nicht mehr, aber oft habe ich mich dabei gelangweilt, weil es mich nicht interessierte.
Mit 14 Jahren kam ich dann in die Jugendstunde, wo die Andacht noch länger war. Oft wurde darüber gesprochen, dass jeder Mensch vor Gott verantwortlich ist für sein Leben. Aber auch dass ich ein Sünder bin und schuldig vor Gott, und dass Jesus für meine Schuld gestorben ist und er mir vergibt, wenn ich darum bitte. Im Kopf war es, aber ins Herz ist es da noch nicht gerutscht. Anstatt mich weiter damit zu beschäftigen, habe ich mich dann ganz und gar dem Skateboarding gewidmet. Von morgens bis abends nur Skaten. Dem entsprechend lief es dann auch in der Schule. Und da Skateboarding so teuer ist, hat dann auch öfter mal ein bißchen Geld aus Papas Geldbeutel gefehlt. Ich bin Gott dankbar, dass er mir auch das vergeben hat. In der Gemeinde hatte ich meine „geistliche Maske" auf und hab immer so getan, als wäre alles in Ordnung damit mir keiner zu nahe kommen konnte.
Es ging dann noch ein Jahr so weiter, bis dann Sam Vengedassalam aus Indien bei uns in der Gemeinde über Lukas 16, 19-31 predigte. In diesem Gleichnis geht es um zwei Menschen wie ich und du, die alle beide sterben. Der eine ist bei Gott und der andere im Hades (Totenreich). Und dem Mann, der bei Gott war, dem ging es gut - ganz im Gegensatz zu dem Mann, der im Hades war und an fürchterlichen Schmerzen litt. Und genau an der Stelle hat sich mir die Frage gestellt: „Wo wärst du, wenn du jetzt sterben würdest?" Und ich musste feststellen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht bei Gott gewesen wäre. Diese Frage beschäftigte mich den ganzen Tag, sie ließ mir einfach keine Ruhe mehr. Am Abend bin ich dann auf mein Zimmer gegangen und habe gebetet: „Herr Jesus, bitte vergib mir alles, was ich falsch gemacht habe und komm du in mein Herz." Ich weiß nicht, wie schwer der Stein war, der mir da vom Herz gefallen ist, aber ich schätze der war ziemlich groß. Und als die Frage wieder aufgetaucht ist, habe ich genau gewußt wo ich einmal sein werde, nämlich bei Gott. Das steht ja auch in Joh. 5, 24: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen."
Christof W.
Mit 14 Jahren kam ich dann in die Jugendstunde, wo die Andacht noch länger war. Oft wurde darüber gesprochen, dass jeder Mensch vor Gott verantwortlich ist für sein Leben. Aber auch dass ich ein Sünder bin und schuldig vor Gott, und dass Jesus für meine Schuld gestorben ist und er mir vergibt, wenn ich darum bitte. Im Kopf war es, aber ins Herz ist es da noch nicht gerutscht. Anstatt mich weiter damit zu beschäftigen, habe ich mich dann ganz und gar dem Skateboarding gewidmet. Von morgens bis abends nur Skaten. Dem entsprechend lief es dann auch in der Schule. Und da Skateboarding so teuer ist, hat dann auch öfter mal ein bißchen Geld aus Papas Geldbeutel gefehlt. Ich bin Gott dankbar, dass er mir auch das vergeben hat. In der Gemeinde hatte ich meine „geistliche Maske" auf und hab immer so getan, als wäre alles in Ordnung damit mir keiner zu nahe kommen konnte.
Es ging dann noch ein Jahr so weiter, bis dann Sam Vengedassalam aus Indien bei uns in der Gemeinde über Lukas 16, 19-31 predigte. In diesem Gleichnis geht es um zwei Menschen wie ich und du, die alle beide sterben. Der eine ist bei Gott und der andere im Hades (Totenreich). Und dem Mann, der bei Gott war, dem ging es gut - ganz im Gegensatz zu dem Mann, der im Hades war und an fürchterlichen Schmerzen litt. Und genau an der Stelle hat sich mir die Frage gestellt: „Wo wärst du, wenn du jetzt sterben würdest?" Und ich musste feststellen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht bei Gott gewesen wäre. Diese Frage beschäftigte mich den ganzen Tag, sie ließ mir einfach keine Ruhe mehr. Am Abend bin ich dann auf mein Zimmer gegangen und habe gebetet: „Herr Jesus, bitte vergib mir alles, was ich falsch gemacht habe und komm du in mein Herz." Ich weiß nicht, wie schwer der Stein war, der mir da vom Herz gefallen ist, aber ich schätze der war ziemlich groß. Und als die Frage wieder aufgetaucht ist, habe ich genau gewußt wo ich einmal sein werde, nämlich bei Gott. Das steht ja auch in Joh. 5, 24: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen."
Christof W.