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Lebensberichte

Die Beste Entscheidung meines Lebens

 

Ich heiße Manuela und bin 1991 als viertes von fünf Kindern geboren.

In meiner Kindheit wurde ich in Sachen Gott und Religion katholisch geprägt. Von Kindstaufe über Kommunion zu Firmung habe ich alles mitgemacht, allerdings war ich nie eine Kirchengängerin. Dass es Gott gibt, war für mich jedoch immer klar, und ich habe auch hin und wieder mal gebetet. Mein Gottesbild war die Vorstellung von Gott als nettem Opa, und wenn ich nett und gut in meinem Leben bin, komme ich später in den Himmel.

Im Alter von fast 10 Jahren kam ich dann in die Jungschar der Christlichen Gemeinde Memmingen. Was ich dort erlebte (z.B. beten oder Andachten) war anders als das, was ich bisher im Katholizismus mitbekommen habe. Es war irgendwie ... weniger ritualisiert, sondern irgendwie echter.

Ein Jahr darauf erzählte mein ältester Bruder Michael mir, dass er sich bekehrt habe und nun in die christliche Gemeinde gehen würde. Was dieses "bekehrt sein" bedeuten sollte, wusste ich nicht, verstand aber so viel, dass Michi jeden Sonntag zum Gottesdienst in die Gemeinde ging, in der die Jungscharmitarbeiter aus meiner Jungschar waren. Und so habe ich Michi spontan gefragt, ob er mich mitnehmen würde, was er von da an auch jeden Sonntag tat.

In den folgenden Monaten erfuhr ich einiges, was mir neu war. Das Wichtigste davon war, dass meine frühere Einstellung, möglichst gut sein zu müssen um in den Himmel zu kommen, falsch und auch unlogisch war. Ich bekam mit, dass diese allgemeine Annahme nicht dem Wort Gottes, der Bibel, entspricht; im Gegenteil. Die Bibel sagt, dadurch, dass jeder Mensch ein Sünder ist, kann er eigentlich nicht errettet werden aus eigener Kraft, sondern hätte die Hölle verdient. Aber Jesus, Gottes Sohn, starb sündlos am Kreuz und ließ sich somit für die Sünden, auch meine, bestrafen. Er hat freiwillig die Strafe auf sich genommen, die ich hätte bekommen sollen. Am Beispiel vom Verbrecher, der am Kreuz neben Jesus gehangen hatte, durfte ich erkennen, dass ich Jesu Tod und Auferstehung nur glauben und für mich annehmen und Jesus mein Leben übergeben muss, um errettet zu werden- ich musste mich nur dafür entscheiden. Allerdings schob ich aus Angst diese Entscheidung erst mal vor mich her. Aber ich habe gewusst, dass ich mich entscheiden muss. Das (bzw. Jesus) hat mir keine Ruhe gelassen, wie in Off. 3,20 steht : "Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen (...)."

Dann im März 2003 habe ich mich während der Jungschar dazu entschlossen, Jesus mein Leben zu geben und ihm zu folgen. In den Jahren später kamen mir immer wieder Zweifel, ob ich wirklich errettet war oder ob meine Entscheidung für Jesus damals überhaupt gültig war, weil mein Leben nicht dem entsprach, was ich mir unter einem Leben als Christ vorstellte: ein fast sündloses Leben, total große Erlebnisse mit Gott... Mit der Zeit habe ich dann erkennen dürfen dass ich als Mensch zu schwach bin und ständig auf die Nase falle, aber auch dass Gott treu ist und mich nicht fallen lässt sondern mir die Kraft gibt, nach seinem Willen zu leben.

Irgendwann mal ist mir dann auch die Frage gekommen ob ich überhaupt mit und für Jesus leben möchte, obwohl ich wusste, dass er nur das Beste für mich will. Auch diesmal schob ich eine erneute Entscheidung für Jesus heraus. Ich machte dann schlussendlich doch fest, dass ich mit ihm leben will, weil ich keinen anderen und besseren Weg gesehen habe als den Weg mit ihm.

Letztendlich ist mir klargeworden, dass meine "erste" Bekehrung 2003 schon gültig war, da sie völlig ernstgemeint war. Genauso durfte ich lernen, dass ich aus eigener Kraft kein gottgefälliges Leben führen kann. Nur aus Gottes Kraft ist es möglich.

Ein Leben mit Gott bedeutet aber kein sorgenfreies Leben. Das musste ich besonders schmerzlich erfahren, als mein kleiner Bruder 2009 im Alter von 11 Jahren ums Leben kam.

Doch durch Jesus, seinen Tod und seine Auferstehung habe ich Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, einen Sinn und Leitung in meinem Leben. Nichts davon ist irgendwie verdient, sondern kommt allein von seiner Gnade, die ich nur annehmen muss. Mein Leben Jesus zu geben war die beste Entscheidung meines Lebens.

 

Manuela

 

Fragt man Menschen, warum sie an Gott glauben, antworten die meisten: weil sie erlebt haben, dass Gott zu seinem Wort steht. Hier erzählen verschiedene Menschen, wie sie Gott erlebt und wie er ihr Leben völlig neu gemacht hat.  

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Ende einer Rebellion 

 

Hallo mein Name ist Jan, ich bin 22 Jahre alt und seit dem 1.März 2009 Landmaschienenmechanikergeselle und habe in der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2010 meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr in Idar-Oberstein und in Stetten am Kalten Markt absolviert. Ich wohne mit meinen 2 jüngeren Brüdern Jochen 20, Henrik 17, meiner Mutter und meinem Stiefvater im schönen Rot an der Rot das in Oberschwaben zwischen Memmingen und Ochsenhausen liegt.

 

Als ich ca. 7 Jahre alt war und in die Schule ging kam eine schwierige Zeit für unsere Familie, meine Eltern, die sich später scheiden ließen, trennten sich zu dieser Zeit und wir drei Jungs wohnte nun bei unserer Mutter. Ich fing an zu rauchen und auch sonst wollte ich mich nicht an die mir vorgegebenen Grenzen halten, ich übertrat diese bewusst um meine Mutter herauszufordern. Als wir im Jahr 1999 von Thannheim nach Rot umzogen veränderte sich erst mal nicht viel. Ich machte meiner Mutter immer noch das Leben schwer, indem ich meine Brüder immer noch permanent ärgerte und meine Mutter oft zur Verzweiflung trieb. Als sie dann zum Glauben an Jesus Christus kam und in eine Gemeinde ging, fingen manche Dinge an sich zu verändern. Sie hatte nun neue Maßstäbe in ihrem Leben und in unserer Erziehung. Sie legte von da an Wert darauf, dass wir alle zwei Wochen am Samstag in die Jungschar gingen, was allerdings oft mit viel Kampf verbunden war, weil ich zu dieser Zeit sehr ungern zur Jungschar ging.

Sonntags durften wir dann immer zu unserem Vater, was uns vom langweiligen Gottesdienst befreite. In der Jungschar lernte ich das erste Mal wirklich was von Gott und der Bibel kennen, was aber keine Bedeutung für mein Leben hatte. Als ich ca. 14 Jahre alt war, musste ich Freitagabends dann in die Jugendstunde, was bis zum 16. Lebensjahr auch eher unfreiwillig war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich schon öfters nach Freizeiten, die mich angesprochen hatten, bekehrt, was aber dann im Schulalltag keine weitere Bedeutung für mein Leben hatte. Ich erwartete bei mir immer eine gravierende Veränderung, wie manche es in den Zeugnissen ihrer Bekehrung beschrieben hatten. Aber mein Leben verlief zweigleisig und so ging ich samstagabends oft weg und machte auch so manche Erfahrung mit Alkohol. Da mir aber die Weggeherei auch nicht so viel Spaß machte, ging ich oft nur mit um dabei zu sein. Also fing ich an, sonntags mit in die Gemeinde zu gehen und hörte im Gottesdienst viele Dinge, die mich zum Nachdenken brachten und ich begriff langsam, worum es im Leben eines Christen eigentlich geht.

Eines Nachts konnte ich nicht richtig schlafen weil ich wusste, dass wenn ich jetzt sterben würde, ich in die Hölle käme, da mein Leben alles andere als gottgefällig war und ich jeden Tag mehrmals sündigte. Also bat ich Jesus meine Sünden zu vergeben und Herr in meinem Leben zu sein. Die folgenden Wochen änderte sich nicht sehr viel und ich dachte, ich hätte vielleicht etwas falsch gemacht. Aber im Laufe der Zeit merkte ich, wie sich mein Wesen veränderte: ich wurde geduldiger, insgesamt ruhiger und das Ärgern meiner Brüder bereitete mir auch nicht mehr so viel Spaß. Ich merkte einfach, wie sich mein Leben allmählich veränderte. Durch ein befreundetes Ehepaar hatte ich zwei Personen, die mich in dieser Zeit begleiteten und mir, wenn ich entmutigt war oder Probleme hatte, sehr viel weiter halfen. Wann ich mich genau bekehrt habe kann ich nicht sagen, irgendwann zwischen 15 und 17 Jahren. Aber ich weiß, dass ich ein Kind Gottes bin.

 

Jan


Ein ehemaliger Moslem berichtet

Lebensbericht, aufgenommen am 30.11.2007 in Memmingen

 

Aufbruch in ein neues Leben

 

Ich heiße Alexander, bin 1987 in München geboren und seit meinem vierten Lebensjahr hier im schwäbischen Bayern zuhause. Wie´s in meinem Dorf, das vielleicht 800 Einwohner hatte, so üblich war, habe ich als Kind die katholische Kirchenlaufbahn bis zur Kommunion mitgemacht. D.h. sonntags, Weihnachten und Ostern in die Messe gehen, Kommunions-Unterricht und so weiter. Das geschah allerdings nur auf Wunsch meiner Eltern, die zwar selbst kaum in der Kirche waren, es aber für förderlich hielten, mich nicht durch ein fernbleiben von der Kirche von der Dorfgemeinschaft zu isolieren. Wir kamen nicht von hier und hatten es allgemein schwer uns zu integrieren. Meinen Eltern vermittelten mir aber auch, dass die katholische Kirche sich in widersprüchliche Aussagen verstricken würde. Als ich durch die Kommunion durch war und meine Geldscheine gezählt hatte, wurde ich nicht mehr in der Kirche gesehen (sehr geistlich hm ;-),) da es mir sowieso zu wider war, einmal in der Woche 1 ½ - 2 Stunden meines Lebens in der Kirche zu verbringen mit aufstehen, knien und wieder hinsetzen, von der langweiligen Predigt ganz zu schweigen. Mein Bild von Gott war ähnlich langweilig und nicht greifbar wie das, was der gute Mann da auf der Kanzel erzählte. Ich dachte Gott würde nichts in meinem Leben verändern, geschweige denn, sich für mein Leben interessieren.

Mein Leben lebte ich ohne Kirche genauso gut oder schlecht wie mit ihr. In der Schule und in der Dorfgemeinschaft, in der ich nie akzeptiert war, so oder so als Underdog unterwegs, änderte sich auch nicht viel.

Es passte auch besser zu mir mich nicht in diese Form zu drücken, da ich nicht viel Wert auf das legte, was meine Mitmenschen so machten.

 

Man kann wohl sagen, dass ich sehr egoistisch veranlagt war oder bin (nicht unbedingt förderlich was die Integration angeht, aber so war´s halt). Vieles lag bei mir im Argen, gerade was Beziehungen zu Menschen anging. Nun, mit 13/14 Jahren fand ich, wie viele andere heute auch, eine gute Möglichkeit, mich vor den Problemen die ich so hatte zu verstecken und zu flüchten. Der Fernseher aber noch vielmehr der Computer machten es mir leicht „ mal abzuschalten“ und einfach Spaß zu haben. Nur blöd, dass dieses „mal“ ungefähr alles andere verdrängte, ich mich absolut von meinem sozialen Umfeld abkapselte und ich nur noch für meine Spiele lebte.

Ihr seht, Gott oder Glaube waren für mich kein Thema, es war uninteressant und ich hatte ja auch keine Zeit dafür.

 

Als ich in meiner Ausbildung war und im letzten Lehrjahr von Mindelheim nach Memmingen auf die Berufsschule kam, befreundete ich mich nach und nach mit einem, zugegeben in meinen Augen damals seltsamen, Kerl, der an die Schöpfung und nicht an die Evolutionstheorie glaubte, der freiwillig in der Bibel las und für den Gott  und Glaube ein wichtiges Thema war. Schön für ihn, dachte ich. Jeder nach seiner Façon, wie es sich in der modernen westlichen Welt gehört. Bewundernswert war in meinen Augen allerdings, dass er die Zeit die er hatte effektiv nutzen wollte, ohne sie vor dem Fernseher oder dem PC zu verschwenden.

Über diesen Freund lernte ich auch die Gemeinde kennen in die er ging. Anders wie in der katholischen Kirche, die bis dato die einzige Glaubensgemeinschaft war die ich kannte, versuchten die Menschen hier sich nach Gottes Wort zu Richten und verstrickten sich nicht in Widersprüche, was für mich sehr beeindruckend war. Außerdem war es zwischenmenschlich einfach anders. Man musste sich Freundlichkeit nicht erst erarbeiten. Es wurde sich um Einander gekümmert. Man hörte  während des Gottesdienstes viel von der Liebe Gottes. Sie brachte ihn dazu, seinen Sohn am Kreuz für die Sünde zu opfern und danach wieder auferstehen zu lassen umso eine Lösung für unsere Schuld zu schaffen, damit  jeder Mensch das annehmen kann und muss, wenn er mit Gott versöhnt werden und  ein sinnvolle Leben führen möchte. Der Gott der Bibel ist auch ein Gott, der aktiv an unserem Leben beteiligt werden will und es auch verändern kann. Doch das hielt mich zu Beginn nicht davon ab, erst mal nichts an meinem Leben zu ändern oder gar Gott in mein Leben zu lassen.

 

Dann war meine Ausbildung auch schon beendet und ich bekam über meine Eltern einen Job in München. Dort zog ich dann auch hin und das führte dazu, dass dies meine Freundschaft und auch den Kontakt zur Gemeinde recht schnell einschlafen ließ. Ich war dabei, mein eigenes Leben aufzubauen und setzte viel Vertrauen und viel Hoffnung in diese Stelle. Alles sah so aus als würde es funktionieren. Mein Chef lobte mich öfter und war mit meiner Arbeit zufrieden.

Ich hatte nie große Pläne und um nicht enttäuscht zu werden setzte ich mir keine. Ein einfaches, unkompliziertes, selbstständiges Leben wäre nicht nur okay sondern war das, was ich wollte. Genau das schien nun in meiner Geburtsstadt möglich.

Ob es jetzt am plötzlichen Verlust meiner Fähigkeiten lag, oder mich mein Chef einfach nur über den Tisch gezogen und mich nach Strich und Faden vera... hat will ich jetzt nicht beurteilen, aber ich will es mal so sagen: ohne Vorzeichen  gab es einen Wetterumschwung von eitel Sonnenschein zu einem kräftigen Sturm in meinem Arbeitsverhältnis. Ich konnte nichts mehr richtig machen. Alles was ich erreichen wollte, zerrann mir jetzt zwischen den Fingern. Ich hatte keine großen Pläne und wie es schien konnte ich nicht einmal die erreichen. Ich gab mir die Schuld und hörte viel Musik von den Bösen Onkelz (nichts gegen die Band, aber in meiner Situation damals für mich das Falsche zur falschen Zeit). In einem Lied-Text, den ich nicht mehr ganz zusammen bekomme, singen sie:

Songtext: „Was macht es schon wenn du stirbst? Ein paar Tränen deiner weinenden Mutter und du kommst in den Himmel“. Irgendwie so?!?

Eine Lüge die ich glauben wollte und geglaubt habe. Den Druck, den ich in meiner Arbeit bekam, das Mobbing von meinem Chef... Ich war gerade 19 geworden und konnte mit dem Frust nicht umgehen. Wenn ich einfach gekündigt hätte, wäre das Problem beseitigt gewesen. Dieses Scheitern wollte ich aber mir und auch meiner Umwelt nicht eingestehen. Selbstmord schien mir ein vertretbares Mittel, um wieder einmal vor meinen Problemen davonzulaufen. Der Song-Text verharmloste schließlich die Folgen und die Verantwortung. Im Himmel, so weiß ich heute, wäre ich nicht gewesen und die Folgen wären wohl größer gewesen als nur“ ein paar Tränen meiner Mutter“.  Mein Blick war einfach verschoben.

 

Oben habe ich geschrieben, dass der Gott der Bibel sich für unser Leben interessiert. Das habe ich in dieser Situation erfahren dürfen.

 

In dieser Zeit  war ich einfach fertig mit der Welt und überlegte mir oft, einfach mit dem Auto gegen einen Baum zu fahren, den Schlussstrich zu ziehen. Irgendwann fand ich mich in meinem Auto, auf einer kleinen Landstraße wieder und fuhr auf einen Baum zu. Meine Gelegenheit abzuschließen.

Ob ich betete oder einfach wusste, dass es nicht Gottes Wille sein kann, wenn ich jemand anderen in Gefahr brächte, weiß ich nicht mehr. Vielleicht  machte ich auch eine Art deal. Wenn Gegenverkehr käme, würde ich die ganze Aktion abbrechen. Ihr wisst was passierte, sonst könnte ich das hier nicht schreiben. Am nächsten Tag redete ich mit meinem Chef und wir trennten uns im „Einvernehmen“.

 

Wieder Daheim fiel ich nicht auf die Knie um Gott mein Leben zu geben, sondern ich wollte erst einmal nichts von ihm hören. Mein Freund aus Berufsschulzeiten merkte, dass ich von Gott erst einmal genug hatte, wusste aber nichts von alledem in München. Trotz meiner ständigen Ablehnung mit ihm über seinen Glauben, Gott und mein Leben zu reden (dass ich darauf keinen Bock hatte versteht ihr sicherlich), lud er mich auf ein christliches Camp ein. „Urlaub ist genau das Richtige“... dachte ich und sagte zu. Auf diesem Camp hörte ich einen Vortrag, der die Evolution als Theorie und die Schöpfung als nicht widerlegt darlegte. Er machte das so verständlich und für mich plausibel, dass ich anfing, die Evolution als das zu sehen was sie war – eine Theorie. Das war die Letzte Hürde in meinem Denken und wenig später legte ich diesem Gott, dem scheinbar alles möglich war, mein Leben hin und entschied mich, mein Leben von ihm bestimmen zu lassen.

Mt 16, 25: „Denn wer irgend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.“

Jesus meinte damit, dass jemand seinen Willen an Gott abgeben müsse. Er muss erkannt haben, dass er Fehler gemacht hat und dass Gottes Wille für sein Leben Maßgebend ist, nicht die eigene Vorstellung vom Leben.

 

Heute weiß ich, dass es meine beste Entscheidung war Gott mein Leben zu geben, sprich: dass ich in meinem Leben von diesem Augenblick an das tun wollte und noch heute tun will, was Gott für mein Leben möchte.

Und ich weiß auch, dass Gott mich liebt, mir zuhört wenn ich zu ihm bete, mir geben möchte, was gut für mich ist, nur das Beste für mich will und dieses Leben mit ihm nicht Langweilig wird. Ihr kennt bestimmt das Vorurteil: Christen dürfen keinen Spaß mehr haben wenn sie es mit Gott ernst meinen und führen ein langweiliges und tristes Leben. In den gut vier Jahren (Anfang 2007 habe ich mich bekehrt) hat mich Gott vom Gegenteil überzeugt und manchmal würde ich mir ein etwas ruhigeres Leben wünschen, was meistens dann der Fall ist, wenn ich faul werde ;-). Höhen und Tiefen in meiner Beziehung gibt es wie in fast allen Beziehungen, aber im Großen und Ganzen bin ich von Gott und seinen Plänen für mein Leben begeistert und hoffe, das auch in Zukunft zu sein. Zurzeit darf ich in der Memminger Jugend als Teens-Mitarbeiter Jugendliche auf ihrem Weg zu- oder mit Jesus begleiten und sehe hier meinen Platz. Jetzt habe ich eine ganz andere Wertvorstellung als früher. Mein Ziel ist nicht mehr, meine Zeit tot zu schlagen mit irgendwelchen Medien, sondern in Beziehungen zu investieren - Beziehungen zu Menschen und zu Gott. 

 

God bless ya,

Alex